N26 vs. Revolut: Der Kampf der Herausforderer-Banken

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Die vor nicht allzu langer Zeit als „Herausfordererbanken“ bezeichneten Digitalbanken N26 und Revolut haben im ersten Quartal dieses Jahres über 15 Millionen registrierte Nutzer (10 Millionen bei Revolut und 5,5 Millionen bei N26) und befinden sich damit auf einem Hyperwachstumskurs. Beide Unternehmen sorgten auch für Schlagzeilen, als sie in den letzten sechs Monaten große Finanzierungsrunden durchführten – N26 verlängerte seine Serie-D-Runde im Mai um weitere 92 Millionen Euro, wodurch sich die Serie-D-Summe auf rund 520 Millionen Euro und eine Bewertung von etwa 3,2 Milliarden Euro erhöhte, während Revolut im Februar rund 460 Millionen Euro für seine Serie-D-Runde und eine Bewertung von etwa 5 Milliarden Euro erhielt.

Abgesehen von dem Wettlauf um die Vorherrschaft auf den globalen Märkten in Bezug auf die Zahl der registrierten Nutzer, die App-Downloads und die enormen Finanzierungs- und Bewertungsbeträge – wie stehen diese digitalen Banken wirklich im Vergleich zueinander? Welche bietet die besten Optionen für die digitale Verwaltung Ihres Geldes? Welche ist die beste für Reisen? Wie hoch sind die Gebühren und wie einfach (oder schwierig) ist es, ein Konto zu eröffnen und zu führen?

Die kostenlosen Tarife von N26 und Revolut sind bequeme und kostengünstige Alternativen zu herkömmlichen Bankkonten. Beide bieten Flexibilität für Auslandstransaktionen und internationale Geldüberweisungen sowie Optionen für Freiberufler und kleine Unternehmen. Die Hauptunterschiede bestehen darin, dass N26 Alternativ über eine deutsche Banklizenz verfügt und Einlagen bis zu 100.000 Euro garantiert sind, während eine ähnliche Garantie für Revolut in der EU noch nicht verfügbar ist. Im Gegensatz zu Revolut ist N26 nicht mehr im Vereinigten Königreich verfügbar, aber seit 2019 in den USA, während Revolut erst im März 2020 in den USA verfügbar wurde. N26 ist sowohl in der Web- als auch in der mobilen App-Version verfügbar, während Revolut nur in der mobilen App verfügbar ist. Revolut verfügt über Funktionen, die bei N26 nicht verfügbar sind, wie den Zugang zu Kryptowährungen.

Sowohl N26 als auch Revolut haben Premium-/Prepaid-Tarife, die Reiseversicherungen wie Auslandsreisen, Gepäck und Reiseversicherungen anbieten. Die Premium-Tarife von N26 bieten zusätzliche Lifestyle-Funktionen wie eine Mobilitätsversicherung für gemeinsam genutzte Fahrzeuge sowie eine Wintersportversicherung.

Die Geschichte von N26 und Revolut

N26 wurde 2013 in Berlin von Valentin Stalf und Maximilian Tayenthal mit dem Ziel gegründet, Bankgeschäfte für Millionen Menschen auf der ganzen Welt einfacher und transparenter zu machen. Im Jahr 2015 brachte das Unternehmen mit seinen kostenlosen N26-Bankkonten und N26-Mastercards in Deutschland und Österreich seine ersten Produkte auf den Markt. Im Jahr 2016 erhielt das Unternehmen von der Europäischen Zentralbank eine europäische Vollbanklizenz und führte 2017 sein Premiumkonto mit N26 Metal ein. Wie bereits erwähnt, erwies sich 2019 für N26 in Bezug auf die Mittelbeschaffung als ein hervorragendes Jahr. In diesem Jahr hat N26 mehr als 5 Millionen Kunden in 25 Märkten mit einem Team von mehr als 1.500 Mitarbeitern in den Hauptniederlassungen in Berlin, New York, Barcelona, Wien und São Paulo. Im Jahr 2020 schloss N26 seine Niederlassung in Großbritannien und gab den Brexit als Grund an.

Revolut wurde zwei Jahre später als N26, im Jahr 2015, von Nik Storonsky und Vlad Yatsenko in London gegründet. Ihr Ziel war es vom ersten Tag an, eine globale Finanz-Superapp zu werden. Im Jahr 2016 verzeichnete Revolut 100.000 Nutzer und sicherte sich eine Serie-A-Finanzierung. Im Jahr 2017 führte Revolut den Kryptohandel und Revolut for Business ein und sicherte sich eine Series-B-Finanzierung in Höhe von rund 55 Millionen Euro. Im Jahr 2018 wurde der Premiumdienst Revolut Metal eingeführt, während 2019 das Spendengeschäft (in Zusammenarbeit mit 20 Wohltätigkeitsorganisationen) und der Handel mit Kryptowährungen für Kunden eingeführt wurde. In diesem Jahr expandierte Revolut in die USA, sicherte sich eine Serie-D-Finanzierung in Höhe von 460 Millionen Euro und ermöglichte Open Banking, bei dem die Kunden alle ihre externen Konten an einem Ort verwalten können. Revolut hat mehr als 12 Millionen Kunden in 35 Ländern mit über 30 In-App-Währungen. Das Unternehmen beschäftigt über 2.000 Mitarbeiter an 20 Standorten weltweit, darunter Büros in London, New York, San Francisco, Paris, Berlin, Melbourne, São Paulo und Tokio.

Wie geht es weiter?

N26 hat sich von Anfang an als Neobank positioniert, eine digitale und bequeme Alternative zum traditionellen Bankgeschäft, während Revolut sich eher auf Peer-to-Peer-Zahlungen und Währungsumtausch konzentriert, also auf alternative Finanzdienstleistungen, die bei traditionellen Banken nicht ohne weiteres verfügbar sind. Mit der jüngsten Finanzierung will sich N26 auf seine vielversprechendsten Märkte (EU, USA, Brasilien) konzentrieren, während Revolut seine Kernfunktionen verdoppeln und in Zukunft auch in Europa vollständige Bankkonten anbieten will, die die vielen derzeit im Vereinigten Königreich verfügbaren Dienstleistungen nachahmen. Revolut beabsichtigt auch, in den USA und Japan auf den Markt zu kommen.
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