Bei einer Direktbank Geld einzahlen

Deine neue Girokonto Alternative

Bargeld einzahlen

Möglichkeiten, bei einer Direktbank Bargeld einzahlen (Scheine und Münzen).

Direktbanken haben viele Vorteile. Der größte Vorteil ist wohl in den meisten Fällen die kostenlose Kontoführung.

Der Nachteil ist das Fehlen von Filialen, aber die Kunden vermissen sie nur, wenn sie Bargeld einzahlen wollen. In diesem Artikel erklären wir Ihnen, wie Sie Geld bei einer Direktbank einzahlen können und nennen Ihnen auch Internetbanken, die eigene Filialen haben oder kostenlose Einzahlungen per Umleitung ermöglichen.

Wie können Sie Geld bei einer Direktbank einzahlen?

Es gibt mehrere Möglichkeiten, Bargeld bei einer Direktbank einzuzahlen, die wir Ihnen hier vorstellen möchten:

Bareinzahlung bei einer Drittbank: Kunden einer Direktbank wie DKB, ING oder Comdirect oder Norisbank können mit dem einzuzahlenden Geld in die Filiale einer Drittbank oder Sparkasse gehen. Fast alle Banken oder Sparkassen bieten die Möglichkeit, Bargeld auf ein fremdes Girokonto einzuzahlen (Fremdgeldeinzahlung). Bei der besuchten Bank müssen Sie kein Kunde sein und Sie bekommen eine Quittung für die Einzahlung auf Ihr Girokonto, aber es fallen Gebühren an, die im besten Fall zwischen 5 und 10 Euro liegen (Übersicht der Gebühren hier) und oft ist die maximale Einzahlung auf nur 1.000 Euro begrenzt.
Direktbank mit Filialen: Inzwischen hat die Norisbank ihre letzte Filiale geschlossen. Die Volkswagen Bank hat 14 Filialen in Deutschland, von denen nur zwei den Kunden Bareinlagen anbieten (Wolfsburg und Ingolstadt). In Ostdeutschland hat die DKB einige wenige Filialen, die zum Teil über Geldautomaten verfügen (z.B. in Potsdam und 2 in Berlin Mitte).
Einlage bei der Muttergesellschaft: Die meisten Direktbanken sind Tochtergesellschaften von Großbanken wie der Deutschen Bank oder der Commerzbank. Oft gibt es Kooperationen zwischen den Banken, so dass Kunden der Direktbank die Filialen der Filialbank zur Bareinzahlung nutzen können.
Direktbank-Kooperationen: Einige Direktbanken kooperieren mit anderen Banken wie z.B. der Reisebank (ING) oder ermöglichen ihren Kunden, Geld in Geschäften und Supermärkten einzuzahlen.
Im Detail nun die Möglichkeiten, Bargeld bei einer Direktbank einzuzahlen und ein Überblick über die sonstigen Konditionen der jeweiligen Bank.

Kostenlos Geld einzahlen bei folgenden Direktbanken

Als Kunde der Norisbank oder der Comdirect haben Sie die beste Möglichkeit, Bargeld direkt auf Ihr Girokonto einzuzahlen. Bei beiden Banken können Sie die Einzahlungsautomaten der Muttergesellschaften (Deutsche Bank und Commerzbank) nutzen. Wenn Sie häufig Bargeld einzahlen müssen, sollten Sie eine der beiden Banken wählen, um die Gebühren für Bargeldeinzahlungen bei einer Drittbank zu sparen.

comdirect Kunden haben den Vorteil, dass sie an den Geldautomaten der Commerzbank selbst Münzen einzahlen können. Andererseits sind die kostenlosen Einzahlungen für comdirect Kunden jetzt auf nur noch 3 pro Jahr begrenzt (ab dann 1,90 Euro pro Bareinzahlung), so dass es besser ist, nur ab und zu Kleingeld zu sammeln und auf das comdirect Girokonto einzuzahlen.

Im Gegensatz dazu können Kunden der Norisbank unbegrenzt oft kostenlos auf ihr Konto einzahlen, aber die Geldautomaten der Deutschen Bank akzeptieren keine Münzen, sondern nur Banknoten. Daher müssten die Münzen nach und nach ausgegeben oder in Banknoten umgetauscht werden (z.B. kostenlos in Bundesbankfilialen), um sie kostenlos einzahlen zu können.

Der beste Weg, um im Rhein-Main-Gebiet kostenlos Geld einzuzahlen

Wenn Sie im Rhein-Main-Gebiet wohnen, haben Sie bestimmt auch eine Filiale der Frankfurter Sparkasse in Ihrer Nähe. Die 1822direkt ist eine Tochtergesellschaft dieser Sparkasse. Das bedeutet, dass die Kunden der 1822direkt auch in den Filialen der Frankfurter Sparkasse kostenlos Geld einzahlen können. Die beste Lösung, wenn Sie in der Nähe wohnen. Die Frankfurter Sparkasse unterhält rund 80 Filialen, die auch mit einem kostenlosen 1822direkt-Konto zum Ein- und Auszahlen genutzt werden können.

In der Zwischenzeit sind nur noch kostenfreie Einzahlungen an den Geldautomaten möglich, was ausreichend ist. Wenn Sie am Schalter Bargeld auf Ihr Girokonto einzahlen wollen, müssen Sie pro Vorgang 1,50 Euro bezahlen. Selbst diese Kosten sind, verglichen mit einer Einzahlung über eine ausländische Bank (bestenfalls ab ca. 6,50 Euro), sehr fair.

Ein Nachteil des 1822direkt-Girokontos ist jedoch, dass die Kreditkarte bei der Kontoeröffnung beantragt werden muss. Die Karte ist nur im ersten Jahr kostenlos, kann aber jederzeit gekündigt werden. Darüber hinaus benötigen Sie nun einen monatlichen Geldeingang von mindestens 700 Euro, um Kontogebühren zu vermeiden. Es gibt also bessere Zweitkonten von einer Direktbank, um kostenlos Geld einzahlen zu können.

(Kostenlose) Geldeinzahlung bei der Reisebank

Früher konnten ING-Kunden in den Filialen der Reisebank kostenlos Bargeld einzahlen. Allerdings fallen nun Gebühren von 7,50 Euro pro 5.000 Euro an. Wer zum Beispiel 6.000 Euro einzahlen möchte, muss eine Gebühr von 15 Euro bezahlen. Die Reisebank hat rund 100 Filialen in Deutschland. Als ING-Kunde ist es außerdem wichtig zu wissen, dass Sie nur bis zu 25.000 Euro einzahlen können. Es ist auch nicht möglich, Bargeld (Münzen) einzuzahlen.

Alternativ können Sie an den wenigen ING-Einzahlungsautomaten Banknoten bis zu einem Wert von 5.000 Euro gebührenfrei einzahlen. ING hat eigene Geldautomaten aufgestellt, an denen Bargeld in Automaten mit der Aufschrift „Deposit Withdrawal“ eingezahlt werden kann. Diese Geldautomaten sind mittlerweile in fast jeder größeren Stadt zu finden. Suche nach ING-Geldautomaten >> hier

Das Tageslimit für Einzahlungen am Geldautomaten beträgt 5.000 EUR. In einem Kalenderjahr können ING-Kunden maximal 25.000 Euro über einen Geldautomaten auf ihr Konto einzahlen.

Geld einzahlen im Einzelhandel bei N26, Fidor Bank und DKB

N26 bietet ein kostenloses Online-Konto mit einer empfohlenen MasterCard. In der Zwischenzeit ist es sogar möglich, Bareinzahlungen vorzunehmen. Kunden können bei rund 12.000 Partnerhändlern in ganz Deutschland Bargeld einzahlen. Akzeptanzstellen sind alle Penny-, REWE- und Real-Supermärkte.

Die Kaution muss im Voraus über die Smartphone-App „angekündigt“ werden. Der erstellte Barcode wird dann an der Kasse vorgelegt, um Geld einzuzahlen oder abzuheben. Der Mindestbetrag pro Einzahlung beträgt 50 € und es können maximal 999 € pro Tag eingezahlt werden. Die Münzannahme hängt von den Bedingungen des Supermarktes ab und beträgt in der Regel maximal 50 Münzen. Für Kunden der Fidor Bank sind Bareinzahlungen bis zu 100 Euro pro Monat kostenlos. Bei höheren Beträgen wird eine Gebühr von 1,75 % erhoben.

N26 oder DKB bieten leider kein kostenloses Limit (mehr) an und verlangen immer 1,5% Gebühren für Einzahlungen an der Supermarktkasse. Die Gebühren sind jedoch niedriger als die Kosten für eine Einzahlung über eine Drittbank oder Sparkasse. Darüber hinaus bietet zumindest die DKB das Supermarktpfand nur als optionalen Service an und verweist auf eigene Geldautomaten, die sich allerdings nur in einigen Städten in Ostdeutschland befinden. Wer also häufig Bargeld einzahlen muss und keinen DKB-Geldautomaten in der Nähe hat, sollte sich für ein anderes Girokonto entscheiden.

Münzgeld in Mengen nur bei der Comdirect kostenlos einzahlbar

Im Gegensatz zur Norisbank, N26 oder ING können jedoch nur Comdirect-Kunden Bargeld (Münzen) in größeren Mengen kostenlos einzahlen. Die Einzahlungsautomaten der Commerzbank nehmen 145 Banknoten oder bis zu 1.000 Münzen pro Einzahlung an. Wenn Sie den Inhalt eines noch größeren Sparschweins einzahlen wollen, können Sie den Vorgang mehrmals wiederholen. Selbst in Bankfilialen ist das Einzahlen von Münzen selten kostenlos möglich oder mit viel Aufwand verbunden, weil man sie vorher in „Zigarettenpapier“ einwickeln muss.

(fast) keine Möglichkeit, kostenlos Bargeld einzuzahlen

Bei wüstenrot, Skatbank, Ferratum Bank, Revolut und auch Consorsbank ist es derzeit nicht möglich, kostenlos Geld einzuzahlen. Bei allen Girokonten müsste die Umleitung mit den Kosten über eine ausländische Bank erfolgen. Die Consorsbank verspricht, zumindest auf der Website des Unternehmens, dass sie an Lösungen arbeitet. Allerdings ist der entsprechende Beitrag im Forum schon einige Jahre alt, ohne dass die Consorsbank bisher eine Lösung für die Bareinzahlung präsentieren konnte.

Die DKB bietet nur in Ostdeutschland die Möglichkeit, an eigenen Geldautomaten Bargeld zum halben Preis auf das Konto einzuzahlen. Die DKB hat ein Dutzend Filialen in den neuen Bundesländern, von denen einige (z.B. Chemnitz, Potsdam und Berlin) mit Pfandautomaten ausgestattet sind. Darüber hinaus kann im Selbstbedienungsbereich der Zentrale der Bayerischen Landesbank in München Geld auf das DKB-Konto eingezahlt werden.

Allerdings hat die Direktbank ab 2021 Gebühren von bis zu 15 € pro Einzahlung eingeführt, so dass das DKB-Konto nicht mehr für die Einzahlung von Bargeld empfohlen werden kann. Außerdem nehmen die Einzahlungsautomaten nur Geldscheine und keine Münzen an. Daher sind die DKB-Einzahlungsmöglichkeiten nur regional und möglicherweise nicht dauerhaft möglich.

Kostenlose Alternative zur Einzahlung auf ein Direktbankkonto

Sie können Ihr Bargeld auch über einen Verwandten (mit einem Konto in einer Bankfiliale oder einem Direktbankkonto mit Einzahlungsmöglichkeit) einzahlen und es sich überweisen lassen, oder Sie eröffnen und nutzen ein zweites Girokonto mit der Möglichkeit, kostenlos Geld einzuzahlen.

Kontoberatung Studenten, Schüler und Stipendiaten erhalten z.B. ein kostenloses Girokonto bei der Postbank. An mehr als 300 Geldautomaten können Postbank Kunden 24 Stunden am Tag kostenlos Bargeld (Münzen und Scheine) einzahlen. Die Anzahl der kostenlosen Einzahlungen bei der Postbank ist nicht begrenzt. Einzahlungsautomaten (Cash-Recycler) der Postbank finden Sie in den meisten Postbank-Filialen. Wenn Sie nicht mehr Student oder Schüler sind, können Sie Kontoführungsgebühren bei der Postbank nur vermeiden, wenn Sie einen sehr hohen Geldeingang (3.000 Euro pro Monat) haben und ansonsten mindestens 1,90 Euro als monatliche Kontoführungsgebühr zahlen (für das Kontomodell „Giro direkt“).

Jetzt mögen wir die Commerzbank lieber für Bareinlagen. Bareinzahlungen an Geldautomaten (bis zu 1.000 Münzen pro Transaktion) sind für Kunden schon lange kostenlos. Ab 2020 wird das Girokonto der Commerzbank auch ohne Mindestgeldeingang kostenlos angeboten. Das Commerzbank-Girokonto eignet sich daher für alle, die von Zeit zu Zeit Geld auf ihr Girokonto einzahlen müssen und Bankgebühren vermeiden wollen.

Anders als die Postbank bietet die Commerzbank Studenten nicht nur ein kostenloses Girokonto, auf das sie kostenlos Geld einzahlen können.